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Wenn es doch so einfach wär‘

jobsuche Die Bundesagentur für Arbeit teilt mit, dass im Kreis Mettmann bis März 2021 insgesamt 1.742 Berufsausbildungsstellen gemeldet wurden. Dem gegenüber stünden 1.973 Bewerber:innen, die sich im Laufe des Berichtsjahres bei den Agenturen für Arbeit vor Ort gemeldet haben. Aktuell sind noch 1.204 junge Frauen und Männer auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle. Gleichzeitig seien 1.118 Ausbildungsplätze unbesetzt. Somit kommen rein rechnerisch auf jede/jeden unversorgten Bewerber bzw. Bewerberin 0,9 unbesetzte Berufsausbildungsstellen.  Im Vergleich zum Vorjahr sei die Anzahl von Bewerber:innen um 13,8 Prozent oder in absoluten Zahlen ausgedrückt, um 316 Jugendliche gesunken. Im gleichen Zeitraum ist übrigens auch die Zahl der Ausbildungsstellen um 6,8 Prozent bzw. 128 Stellen zurückgegangen.

Nicht erwähnt wird in diesem Zusammenhang, dass es immer noch unversorgte junge Menschen aus den Vorjahren gibt. Und tatsächlich ist nicht jeder Ausbildungsplatz für jeden Menschen geeignet. Es muss also auch passen: Für die Bewerbenden und für die Arbeitgeber:innen! Ob handwerkliches Geschick, mathematische Kenntnisse, Einfühlungsvermögen, körperliche Fitness, Sprachkenntnisse – zahlreiche Faktoren spielen bei der Berufswahl eine Rolle. Nur mit Zahlen zu jonglieren verfälscht folglich das Bild und macht nicht ansatzweise den Fehler im System deutlich.

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Augepasst und zugehört

umweltmagazin In der BUNDnessel am Montag, 9. August, 20.04 Uhr im Bürgerfunk von Radio Neandertal (UKW 97,6)  äußern sich die Bundestagskandidatinnen des Bundestagswahlkreises Mettmann Nord zu den Anforderungen an den Klimaschutz, an den Umweltschutz und an den Naturschutz  in der kommenden Legislaturperiode des Bundestags. Zu hören sind MdB Kerstin Griese (SPD),  Frau Jessica Denne Weiß (FDP), Frau Jessica Malisch (AFD), Dr. Ophelia Nick (Bündnis 90/Die Grünen) und Birgit Onori (Linke).  MdB Peter Beyer (CDU) hat die Führung des Interviews zu dieser Sendung abgesagt. Die Kreisgruppe Mettmann des BUND macht darauf aufmerksam, dass auch Informationen zum Eintreten gegen die Lichtverschmutzung, zum Ökobonus als Unterstützung für ärmere Haushalte und zu den Vorschlägen der Zukunftskommission Landwirtschaft zu hören sind. Der Verbrauchertipp zeigt zudem Wege auf, wie jede und jeder durch eigenes Verhalten CO2 einsparen kann.

Jetzt Luftfilter in jeden Klassenraum!

luftfilter Kanzlerin Merkel fordert mobile Luftfilter in den Klassenräumen. Bayerns Ministerpräsident Söder will sie einsetzen und auch Niedersachsens Ministerpräsident Weil plädiert für den Einsatz der Geräte. Entgegen der Annahme, Lüften allein sei im Abwehrkampf gegen die Corona-Aerosole ausreichend, setzt sich bundesweit endlich die Erkenntnis durch, dass angesichts der weitaus gefährlicheren Delta-Variante, Luftfiltergeräte durchaus zu einem erhöhten Gesundheitsschutz beitragen können. Auch die Tatsache, dass die Schüler:innen ohne Impfschutz ins neue Schuljahr starten müssen, spielt bei diesen „Gedankenblitzen“ führender Politiker:innen sicher eine Rolle.

Das Land NRW und die Kommunen dürfen nun keine Zeit verlieren und müssen in den Sommerferien ihre Hausaufgaben machen. Die Ferienzeit muss auch in unserem Bundesland genutzt werden, um die Klassenzimmer mit mobilen Luftfiltern auszurüsten.

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Kita-Check von ver.di offenbart Personalmangel

gute kitas Die Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)  belegt anhand einer bundesweiten Umfrage erste Zahlen zur Situation der Beschäftigten in den Kitas. 175.000 Beschäftigte haben sich an dem „Kita-Check“ beteiligt und bringen ernüchternde Erkenntnisse zutage: So gaben 64 Prozent der Befragten an, außerhalb ihrer regulären Arbeitszeit zu arbeiten, um die Anforderungen zu erfüllen. Weitere 43 Prozent erklärten, dass sie aufgrund der Arbeitsbelastung nicht den Bedürfnissen der Kita-Kinder gerecht werden können und ein weiteres Drittel beklagte, die eigenen pädagogischen Ansprüche nicht zu erreichen.

Gerade in der Pandemie hat sich die enorme Belastung des Kita-Personals gezeigt. Auch gesundheitlich waren die Erzieher:innen in der Krise mit einer weit überdurchschnittlichen Corona-Infektionsrate betroffen. Die Zahlen des "Kita-Checks" offenbaren erneut den Personalmangel und eine hohe Arbeitsbelastung an den Kitas. Es wird sich aktuell zu sehr darauf verlassen, dass Erzieher:innen über ihre Arbeitszeit hinaus die Kitas am Laufen halten. Hinzu kommt, dass aktuell bundesweit rund 270.000 Kitaplätze und perspektivisch bis zu 350.000 Plätze fehlen. Bis 2025 fehlen bis zu 580.000 Fachkräfte. Aber auch bei den bestehenden Kitaplätzen gibt es große Unterschiede bei Qualität und Öffnungszeiten – von den Gebühren gar nicht zu sprechen.

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